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Gelbhemden wollen Premierminister verklagen
Damit hat die PAD wohl nicht gerechnet: Deren Führer und Mitläufer sehen sich mit einer Anklage wegen Terrorakten konfrontiert, weil sie die Bangkoker Flughäfen besetzt hielten.
Dafür soll Premier Abhisit büßen, denn die PAD kündigte an, sowohl ihn als auch die ermittelnden Polizeibeamten in diesem Fall wegen Dienstvergehen und falscher Beschuldigung zu verklagen.
Die Besetzung der Flughäfen sei kein Terrorakt gewesen, weil die Blockade die Luftfahrt nicht geschädigt habe, so der Rechtsanwalt der PAD.
Am 9. Juli beschloß das Kabinett, an Staatsunternehmen und Privatfirmen Schadensersatz in Höhe von insgesamt 8 Mio. Baht als Ausgleich dafür zu zahlen, daß gestrandeten Passagieren geholfen wurde. Eine Schadensersatzzahlung wurde abgelehnt – das Transportministerium hatte 678 Mio. Baht vorgeschlagen – wurde mit der Begründung abgelehnt, die betroffenen Firmen sollten sich an die Verursacher werden, und nicht an den Staat. Allein die Luftfahrtindustrie soll Einbußen in Höhe von 19 Milliarden Baht hingenommen haben. bp
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