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Kein Ende des Ausnahmezustandes
Nach dem Bombenanschlag vor einem Einkaufszentrum in Bangkok stellte Premierminister Abhisit klar, daß zumindest in der Hauptstadt der Ausnahmezustand nicht aufgehoben werden wird.
Die für 15 weitere Provinzen geltenden Notstandsgesetze könnten möglicherweise nach und nach aufgehoben werden, für Bangkok käme dies aber nicht in Betracht, sagte der Premier am 27. Juli.
Um weiteren Anschlägen vorzubeugen, brauchten die Behörden die notwendigen „Werkzeuge“, und der Ausnahmezustand gehöre dazu. (Wie es während des Ausnahmezustandes dann zu dem Anschlag kommen konnte, verriet der Premierminister nicht.)
Nach wie vor könne man nur spekulieren, wer hinter dem Anschlag stecke. Zum einen müsse bedacht werden, daß der Anschlag bei einer Nachwahl stattfand, zum anderen dürfe aber nicht vergessen werden, wo dieser stattfand (an der ehemaligen Demomeile der Rothemden).
Die Polizei vermeldete, man würde bei den Ermittlungen Fortschritte machen, einen Verdächtigen könne man aber noch nicht präsentieren. Überwachungskameras haben den mutmaßlichen Täter offensichtlich aufgenommen, aber die Bilder sind zu verschwommen, um eine Identifizierung vornehmen zu können. bp
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