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Machtlose ICT-Ministerin erfüllt ihre Aufgabe nicht

Die Ministerin für Informations- und Kommunikationstechnologie, die ehemalige Hilfskrankenschwester Ranongruk Suwunchwee, habe nichts zu sagen und weigere sich daher, ihren Job auszuführen.

Ranongruk Suwunchwee hat nichts zu sagen

Eine „Quelle“ innerhalb der Regierung offenbarte das gegenüber der „Bangkok Post“.

Die Ministerin habe nach ihrer Bestellung am 26. Dezember 2008 angekündigt, es sei ihre Priorität, das Internet zu zensieren und Webseiten zu sperren, die das Königshaus diskreditieren. Dieserhalb traf sie sich mit Beamten ihres Ministeriums – einmal.

Ferner lehne es die Ministerin, ab, sich mit der Geschäftsführung der staatlichen Telefongesellschaften TOT und CAT zu treffen, obwohl die Geschäftsräume beider Unternehmen nur einen Kilometer vom Ministerium entfernt liegen.

Beide Unternehmen mußten wegen starker Verluste ihre Geschäftspolitik ändern und es besteht dringender Gesprächsbedarf mit dem übergeordneten Ministerium in Gestalt von Ministerin Ranongruk. Doch die weigert sich, die Geschäftsführer der beiden Unternehmen zu empfangen.

Auch innerhalb der Unternehmen gibt es Unruhe, daher wollte die Unternehmensgewerkschaft von CAT am 16. Februar bei der Ministerin einen Termin vereinbaren. Der Wunsch wurde abgelehnt. Als sich 100 Gewerkschafter zu ihrem Ministerium bemühten, lenkte sie schließlich ein und versprach, mit den Gewerkschaftsführern einen Termin zu vereinbaren. Das ist nicht geschehen.

Ein Mitarbeiter des Innenministeriums sagte, Ranongrak habe kein Interesse, Gewerkschafter oder Geschäftsführung zu treffen, weil sie „machtlos“ sei im Sinne von „sie habe nichts zu sagen“. Die Fäden innerhalb des Ministeriums würden Politiker ziehen, die wegen Wahlbetruges mit Berufsverbot belegt wurden und nicht öffentlich auftreten dürfen. bp

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