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Rund 25.000 Rothemden protestieren gegen Regierung
Etwa 25.000 UDD-Anhänger versammelten sich am 27. Juni auf dem Sanam Luang und forderten von Premierminister Abhisit die Auflösung des Parlaments und Neuwahlen.
Es war nicht nur die größte Demonstration in Thailand seit den gewaltsamen Ausschreitungen im April, sie verlief auch friedlich. Zu Gewalttätigkeiten kam es nicht.
Rund 4000 Sicherheitskräfte waren im Einsatz, um den Regierungssitz zu bewachen, obwohl nicht geplant war, diesen zu belagern oder gar zu stürmen.
„Ich kam her, um Gerechtigkeit zu fordern und die Abschaffung von doppelten Standards“, sagte eine 45 Jahre alte Bäuerin aus Phetchabun gegenüber „The Nation“: „Es ist bei den vielen Militärputschen eine Schande, Thai zu sein und eine solche Regierung zu haben.“
Andere Demonstranten weigerten sich, mit Journalisten von „The Nation“ zu sprechen, weil die Zeitung ihrer Meinung nach einseitig berichte.
Im strömenden Regen gab es am Abend ein ca. einstündiges „Phone-In“ des vertriebenen Premierministers Thaksin. Er sagte u. a. die jetzige Regierung sei nur für drei Dinge gut: Kredite aufnehmen, Steuern erhöhen und Thaksin jagen.
Weitere Demonstrationen wurden angekündigt. Reuters, AFP, tn, bbc
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