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Thai-Hunde sollen patentiert werden
Das Ministerium für Wissenschaft und Technik wird einen Qualitätsmaßstab für „echte thailändische Hunde“ festlegen, um sie vor ausländischen Patentjägern zu schützen. Vorbild wird der Hund des Königs sein, „Herr Tong Daeng“.
Bei einer Audienz lobte der König nicht nur die Patentierung von Thai-Reis (der TIP berichtete), sondern schlug vor, einen Standard für thailändische Hunde zu finden und den Hund des Königs, Herrn Tong Daeng, als Vorbild zu nehmen.
Dies diene dazu, die authentische Thai-Hunderasse zu erhalten und zu verhindern, daß sie ausstirbt. Die Anzahl thailändischer Hunde ging zurück, weil die thailändischen Hundeliebhaber aus völlig unverständlichen Gründen ausländische Hunderassen bevorzugen.
Das nationale Elektronik- und Computertechnologiezentrum (NECTEC), das eine Studie über Größe und Merkmale von Thais angefertigt hat, wird in die Untersuchungen einbezogen und soll nun Größe und Merkmale des authentischen Thai-Hundes festlegen – mit Herrn Tong Daeng als Vorbild.
Danach werde man den typischen Thai-Hund registrieren lassen, um die Thai-Hunderasse zu schützen. Das Verfahren ist ähnlich einer Patentierung, denn dann können andere Länder nicht mehr behaupten, ihnen gehörten die Thai-Hunde. Thais seien in der Vergangenheit schon öfter in dieser Weise beraubt worden, und dies sei für die Nation schmerzhaft.
Auch andere original thailändische Tiere sollen patentiert werden, zu ihnen gehört der thailändische Wasserbüffel. Um die Körpermaße der Wasserbüffel computermäßig zu erfassen, damit ein Standard festgelegt werden kann, muß allerdings ein größerer 3-D-Body Scanner gebaut werden. Kosten: 500 000 Baht. Prachatai
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