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04. September 2010
Zeitgeschehen - Nachrichten - Kommentare
Zitat von: crazyandy am Heute um 13:30:25wer die 60:40 Regelung auch...
04. September 2010
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Auch Thaki bei der Papstaudienz kann man nachlesen. Das war aber...
04. September 2010
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  oh man jetzt wird die Gebetsmühle sofort wiederholt, man(n...
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Santika-Brand: Der Leadsänger ist unschuldig

Das Justizministerium kam bei den Ermittlungen voran. Der Leadsänger der Band "Burn" ist höchstwarscheinlich ein Sündenbock. Ein Video einer Überwachungskamera zeigte, daß er mit dem Brand nichts zu tun hatte.

Leadsänger Saravuth möglicherweise unschuldig!

Das Justizministerium präsentierte ein Video auf Kanal 3, welches den 28-jährigen Leadsänger der Band "Burn" stark entlastet. Das Beweisvideo, welches drei Tage nach dem Brand geborgen wurde, deckt sich nicht mit den Angaben der Zeugen, welche aussagten, Saravuth habe die Feuerwerkskörper angezündet.

Es zeigt, wie Feuerbälle von der Decke fielen - ca. drei Minuten nachdem Feuerwerkskörper auf der Bühne entzündet worden waren. Saravuth hatte zu diesem Zeitpunkt die Bühne schon längst verlassen. Alle Zeugen wurden aufgerufen, sich noch einmal genau zu überlegen was sie gesehen haben. Die Polizei hält den Haftbefehl jedoch derzeit noch aufrecht - ein Gericht müsse vorher entscheiden.  

Forensik-Medizinerin Porntip Rojanasunan führte ferner einen Test mit Feuerwerkskörper durch, welche man als Brandursache vermutete.

Drogen, Geldwäsche, Urkundenfälschung und Steuerhinterziehung

Weiterhin wurden Spuren von Heroin und Kokain in den Räumen der Angestellten gefunden. Laut Pornthip muss es sich um eine größere Menge gehandelt haben. Möglicherweise diente das Santika als Drogenumschlagsplatz. Der Sprecher des Justizministeriums, Pirapan, erklärte ebenfalls, daß die Polizeiakte des Geschäftsführers Suriya Ritrabeu eine langjährige Drogenkarriere aufweist.

Auch tauchten plötzlich 20 Millionen Baht auf dem Firmenkonto des Betreibers auf. Das Geld soll von einer Firma stammen, welche Alkohol vertreibt - diese streitet das jedoch ab. Man vermutet Geldwäsche und will den Fall weiter untersuchen ...  

Das Kommitee will auch ermitteln, warum die Polizei plötzlich aufhörte, Kontrollen im Santika durchzuführen, nachdem hochrangige Polizeifunktionäre Aktienanteile am 17. September 2006 erworben hatten. Zuvor gab es mehr als 47 Kontrollen und auch Verhaftungen. Seit Jahren hatte das Santika zudem keine Vergnügungssteuer abgeführt.  

Zusätzlich tauchten plötzlich gefäslchte Dokumente auf, was auf Urkundenfälschung schließen läßt. Es handelt sich im Detail um gefälschte Unterschriften eines Architekten und eines Bauleiters. Man geht von Betrug bei der Erteilung der Baugenehmigung aus. tn

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